Juristische Stolperfallen im Supermarkt

  • Naschen verboten

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    An juristische Stolperfallen denkt wohl niemand, wenn er durch den Supermarkt streift. Doch spätestens an der Obst- und Gemüsetheke tauchen erste Unklarheiten auf. Denn hier probieren viele Kunden gerne mal von den Weintrauben. „Generell gilt: Bis der Kunde seinen Einkauf bezahlt hat, gehört die Ware im Einkaufswagen dem Händler“, erklärt D.A.S.-Rechtsexpertin Michaela Zientek. „Eine Ware anzufassen, ist erlaubt, beispielsweise um bei einer losen Tomate zu prüfen, ob sie matschig ist. Doch eine Traube zu essen, ist rein rechtlich Diebstahl.“ Das gilt auch für die Gummibärchen, von denen der Nachwuchs schon im Einkaufswagen nascht. Auch für einen beschädigten Joghurt-Becher haftet der Kunde.
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    Foto: NiDerLander – Fotolia.com