MÜNCHENSTIFT

  • Tiere als Lebenselixier

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    Hunde zu streicheln, kann Demenzkranke und Schlaganfallpatienten aus ihrer Isolation befreien. Das machen sich verschiedene Häuser der MÜNCHENSTIFT zunutze und organisieren regelmäßig Tierbesuche. Im Alfons-Hoffmann-Haus etwa kommt alle zwei Monate Monika Posmik vom Zentrum für tiergestützte Pädagogik, Therapien und Fördermaßnahmen mit einem Alpaka, mehreren Schafen und Kaninchen vorbei. Dann werden die Tiere von den Bewohnern gefüttert, gestriegelt und gestreichelt. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass selbst Menschen mit starken Schmerzen diese im Zusammensein mit den Tieren vergessen“, freut sich Hausleiterin Anja Grunwald. Hundeausbilderin Anne Steincke wiederum besucht gerne mit Therapiehund Emil einzelne Bewohner im Haus St. Josef. Vor allem bei Menschen, die sich sprachlich nicht verständigen können oder keine menschlichen Ansprechpartner wollen, üben Hunde eine wichtige Brückenfunktion aus. Sie nehmen die kleinsten Veränderungen in der Mimik und Gestik ihres Gegenübers wahr und helfen damit, Menschen zu verstehen, die ihren Willen nicht mehr äußern können. „Dann öffnet sich ein kleines Fenster, durch das es möglich ist, mit dem Menschen Kontakt aufzunehmen“, freut sich die Ehrenamtliche.
    INFO: www.muenchenstift.de

    Fotos: Daniel Simon