Trends

  • Rex hat ausgedient

    Hundenamen signalisieren das enge Verhältnis zwischen Mensch und Tier

    Hunde heißen heute Benny, Sammy oder Max. Bello, Hasso und Rex – das war einmal. Klassische Hundenamen sind vom Aussterben bedroht. Das ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Arbeit, die das Phänomen der Namensgebung von Hunden unter die Lupe genommen hat.
    Hund_Name-BFT_900_600
    Jeder zweite Hund trägt heute einen menschlichen Namen. Das Nutztier von einst ist im Laufe des Jahrhunderts mehr und mehr ein vollwertiges Familienmitglied, manchmal sogar Ersatz für Kinder und Partner geworden. Diese besondere Zuneigung schlägt sich in der Namensgebung nieder. Über den Namen wird der Hund zur unverwechselbaren Persönlichkeit. Emma belegte in den Top10 der Mädchennamen den zweiten Platz, bei Hündinnen rangierte der Name immerhin noch an achter Stelle. Auch Ben schaffte es ganz weit nach vorne. Auf den Namen Ben wurden die meisten Jungen getauft, jeder zwölfte Hund hört ebenfalls auf diesen Namen.

    Fast sieben Millionen Hunde sind in deutschen Haushalten zu Hause. Um hier eine „Duftmarke“ zu setzen, ist Kreativität gefragt. Der eigene Hund soll in der Masse nicht untergehen. Diese Wertschätzung und die tiefe emotionale Bindung zum Haustier Hund äußern sich auch darin, dass Hundehalter viel in die Gesundheit ihrer Tiere investieren. Laut einer Umfrage gehen die meisten Tierbesitzer mindestens einmal im Jahr mit ihrem Hund zum Tierarzt, nahezu die Hälfte aller Hunde werden dem Tierarzt sogar zwei- bis dreimal vorgestellt, 20 Prozent sogar noch häufiger.

    INFO: Bundesverband für Tiergesundheit e.V., www.bft-online.de

    Foto: Klostermann/BfT