grosseltern.de

  • Ohne Oma und Opa geht´s nicht


    Hier müssen wir mal eine Lanze brechen für die Großeltern. Ausdauernd und liebevoll spielen sie mit ihren Enkeln, stehen parat, wenn es Probleme gibt. Sie trösten, wenn es Kummer gibt und erzählen spannende Geschichten. Großeltern stehen den Eltern zur Seite, betreuen die Kinder und geben oft die eine oder andere finanzielle Unterstützung.
    In sehr vielen Familien kümmern sich die Großeltern um das Enkelkind, wenn die Eltern arbeiten müssen – auch über das Kindergartenalter hinaus. Oftmals unterstützen Großeltern die Eltern zudem, wenn diese mal einen Abend ausgehen oder einen Urlaub zu zweit genießen möchten. „Als Großeltern erlebt man alles noch ein zweites Mal“, hört man oft. Und das ist ein wichtiger Vorteil. Die Handgriffe, mit denen ein Kind gefüttert und gewickelt wird, wie ein Kind gehalten und getragen wird, wie man es im Arm wiegt, um es zu beruhigen, haben die Großeltern im Laufe der Zeit nicht verlernt. Enkel und Großeltern verstehen sich häufig besser als Kinder und Eltern. Ihre Sorgen und Ängste können Kinder oft besonders gut mit der Oma und dem Opa bereden.
    „Kinder brauchen mehrere Arten von Bezugspersonen“, so der Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Peter Struck. „So lernen sie das Mütterliche, Väterliche, Geschwisterliche und Freundschaftliche, aber auch das Großmütterliche und Großväterliche kennen.“ Für Kinder ist es wichtig zu erkennen, dass Oma und Opa viele Dinge anders machen als die Eltern. Die Kinder lernen außerdem, dass es neben ihren Eltern noch andere Bezugspersonen gibt, denen sie vertrauen und die sie lieben können.
    INFO: Mehr zum Thema unter www.grosseltern.de

    Foto: bikeriderlondon – Shutterstock