Depression

Depression – erkennen und behandeln

In Deutschland erkrankt im Schnitt jeder Zehnte mindestens einmal im Leben an einer Depression. Nicht selten sind Menschen im fortgeschrittenen Alter davon betroffen.

Eine Trennung, der Tod eines Angehörigen oder Arbeitslosigkeit können Auslöser für eine Depression sein. Depressionen äußern sich durch anhaltende Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, vermindertes Selbstwertgefühl, negative Emotionalität wie auch Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen oder ein geschwächtes Immunsystem. Bild für Depression_900_600
Antidepressiva sollen den gestörten Stoffwechsel im Gehirn wieder ins Lot bringen. Man fühlt sich damit weniger müde und erschöpft, die Stimmung bessert sich, und die Betroffenen haben wieder mehr Zugang zu ihrer Kraft. Psychotherapie beleuchtet die Lebensumstände und hilft den Betroffenen die Sichtweisen auf das eigene Leben zu erweitern. Sportliche Aktivitäten ergänzen bei leichten bis mittelschweren Depressionen die Therapien, um depressive Phasen zu lindern. Grund dafür ist, dass Bewegung viele Prozesse im Gehirn aktiviert, die für eine ausgeglichene Stimmung sorgen.

ANLAUFSTELLEN

Gerontopsychiatrische Dienste (GPDI), Information, Beratung und konkrete Hilfe für Menschen ab 60:
München Ost, Schwanseestr. 16, 81539 München, Telefon: 089/691 48 02, www.projekteverein.de
München Süd, Hansastr. 134, 81373 München, Telefon: 089/726 09 50, www.caritas-laim-sendling.de
München West, Gubestr. 5, 80992 München, Telefon: 089/14 00 28 33, www.projekteverein.de
München Nord, Troppauer Str. 10, 80937 München, Telefon: 55 27 93 70, www.diakonie-hasenbergl.de

Münchner Bündnis gegen Depression e. V., Landshuter Allee 11 / Haus des Stiftens
80637 München, Telefon: 089/54 04 51 20 www.buendnis-depression.de/muenchen

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