Füße

Wenn der Schuh drückt

Schuhe, die man täglich trägt, sollten ein gutes Fußbett und gute Abrolleigenschaften haben. Bei hohen Absätzen verlagert sich das Gewicht auf den Ballen, und die Zehen werden in ihren Grundgelenken stark abgeknickt. Diese unnormale Belastung kann auf Dauer zum Spreizfuß und zum Hallux valgus führen. Bild Beitrag Füße_300_200
Außerdem können sich die Wadenmuskulatur und die Sehnen verkürzen und das Kniegelenk in Mitleidenschaft ziehen. Wenn ein Schuh drückt oder reibt, schützt sich die Haut, indem sie an den betroffenen Stellen vermehrt Hornhaut bildet. Es wird dringend davon abgeraten, Hornhauthobel mit scharfen Klingen zu verwenden. Bekommt die Hornhaut Risse, sollte auf jeden Fall eine medizinische Fußpflege aufgesucht werden. Hühneraugen entstehen, wenn Zehen immer an der gleichen Stelle gedrückt werden. Die Verhornung wächst in tiefere Hautschichten, trifft auf Nerven und kann heftig schmerzen. Tinkturen und Pflaster gegen Hornhaut und Hühneraugen mit hochkonzentrierter Salicylsäure gibt es in der Apotheke.
Die Fußmuskulatur bildet sich durch das Schuhe tragen allmählich zurück. Wer barfuß geht, trainiert seinen Fuß als ehemaliges Greiforgan. Regelmäßige Fußgymnastik regt die Muskulatur an und erhält die Beweglichkeit der Gelenke und der Zehen.

Fotos: Chic Type, ivan-96, ultrapro – istockphoto.com