Herzinfarkt

Herzinfarkt – und was kommt danach?

Am wichtigsten ist die Änderung des krank machenden Lebensstiles.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen bilden heute einen Großteil der Krankheiten mit tödlichem Ausgang. Rauchen ist einer der größten Risikofaktoren, einen weiteren Herzinfarkt zu bekommen. q Das zweite wichtige Kapitel betrifft die Ernährung. Wichtig ist eine kalorienarme, fettarme Kost, dazu viel Obst und Gemüse. Aber was wären all die Veränderungen ohne ein gutes Maß an Bewegung? Herzgruppen sind eine gute Möglichkeit, unter Anleitung eines ausgebildeten Übungsleiters und eines Arztes Bewegungen und körperliches Training durchzuführen. Auch Fragen zu beruflichen, familiären oder medizinischen Problemen werden dort besprochen. Auf zusätzliche Medikamente kann in den meisten Fällen nicht verzichtet werden. Bild Herzinfarkt_900_600 Dazu zählen die Blutplättchenhemmer (z.B. ASS), die meist in einer Dosierung von 100 mg/Tag eingenommen werden. Auch Clopidogrel verhindert die Blutgerinnselbildung. Diese medikamentöse Einstellung erfolgt unter strenger ärztlicher Kontrolle.

INFO:

Herzgruppe des Kuratoriums für Prävention und Rehabilitation der TU München e.V., Anmeldung unter Tel. 089/28 92 44 41;
Verein für Vorsorge und Rehabilitation von Herz- und Kreislauferkrankungen Höhenried e.V., Tel. 08158/24 23 48

Was hilft nach dem Herzinfarkt?

Mit dem Rauchen aufhören
■ Raucher-Abstinenzprogramme
■ Nikotinersatz für den Anfang (Pflaster, Kaugummi)
Ernährungsberatung und Gewichtsreduktion
■ Fettarme Kost, Obst, Gemüse
■ BMI zwischen 18,5 und 25 kg/m2
Bewegung in Herzgruppen
■ Übungsgruppe: Belastung <1Watt/ kg Körpergewicht
■ Trainingsgruppe: Belastung >1Watt/kg Körpergewicht

Fotos: V. Yakobchuk, Sebastian Kaulitzki – Fotolia.com