Gicht

Gicht ist eine Volkskrankheit

Die Umstellung auf eine streng purinarme Kost kann Abhilfe schaffen.

Gicht (Hyperurikämie) ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der sich die Harnsäure im Blut erhöht und schmerzhafte Gelenkentzündungen entstehen können. B
Männer sind zehnmal häufiger betroffen als Frauen. Verschiedene Faktoren, vor allem aber eine purinreiche Ernährung, begünstigen den Ausbruch der Gicht. Purine kommen v.a. im Fleisch vor und werden im Körper zu Harnsäure abgebaut. Ist dieser Prozess gestört, z.B. durch starken Alkoholkonsum, kann sich die produzierte Harnsäure im Blut anreichern. Es bilden sich Harnsäurekristalle, die sich in Gelenken und Geweben absetzen. Ein akuter Gichtanfall ist die Folge. Typischerweise tritt er in der Nacht am großen Zehengelenk auf, das geschwollen, rot und sehr schmerzempfindlich wird.

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