Pollenallergie

Akupunktur bei Pollenallergie


Allergien sind auf dem Vormarsch, 47% der Frauen und 33% der Männer geben an, mindestens an einer Allergie zu leiden. Oftmals sind es Kombinationen verschiedener Allergien, z.B. Rhinitis, Asthma und Nahrungsmittelallergien. Die Augen sind gerötet, die Nase läuft und man hat das Gefühl, die Natur startet einen Angriff auf die Schleimhäute im Gesicht und in den Bronchien. Der Chinesischen Medizin und speziell der Akupunktur sind solche Auswirkungen nicht fremd. Eine allergische Rhinitis aus der Sicht der traditionellen chinesischen Medizin führt zu Feuchtigkeit im Kopfbereich und behindert das Qi am Fließen. Akupunktur soll diese Stauung beseitigen. Die äußeren Faktoren Wind, Kälte, Hitze, Feuchtigkeit, Trockenheit und Feuer sowie die inneren emotionalen Faktoren Zorn, Freude, Sorge, Grübeln, Trauer und Angst fließen in die weitere Diagnostik und damit auch in die Auswahl der Akupunkturpunkte ein. Es sind 5 bis 10 Akupunktursitzungen nötig, um eine allergische Rhinitis zu therapieren. Deshalb sollte möglichst frühzeitig mit der Akupunktur begonnen werden. Die Sitzung dauert bis zu 1 Stunde und sollte 1- bis 2-mal pro Woche angewendet werden. Eine Studie hat ergeben, dass Akupunktur zu anhaltenden, gesundheitlichen Verbesserungen führt.
INFO: Praxis Dr. med. Karin Lossau und Dr. med. Monika Baumann, Briennerstr. 54a, 80333 München, Tel. 089/52 01 13 97

Quellen: Ann. Allergiy Asthma Immunol. 2008; 101(5): 535-43; Zeitschrift für Komplementärmedizin; Ausgabe 05, 2012

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